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Mitarbeiterführung im Homeoffice – was Führungskräfte jetzt wissen müssen 

Die Coronakrise hat das Land fest im Griff. Viele Mitarbeiter arbeiten inzwischen im Homeoffice, viele gehen in Kurzarbeit. Eines ist klar: Diese besondere Situation erfordert von uns als Unternehmer, unseren Führungskräften und Mitarbeitern eine völlig neue Art der Zusammenarbeit. Um diese so positiv wie möglich zu gestalten, sollten Führungskräfte nun intensiv am Thema Mitarbeitermotivation arbeiten, gerade weil der persönliche Kontakt derart eingeschränkt ist. 

Für viele von uns ist es eine unerwartete Umstellung: Eben haben wir noch in unserem vollausgestatteten Büro gearbeitet und heute sitzen wir (teilweise erstmals) zuhause im Homeoffice. Dabei bieten nur 26% der Arbeitsgeber in Deutschland die reguläre Arbeit aus dem Homeoffice heraus an (Quelle). Daraus lässt sich schließen: Wir sind zum Großteil nicht wirklich darauf vorbereitet, zuhause zu arbeiten. Deshalb ist es auch nicht überraschend, dass das eine große Herausforderung für viele von uns darstellt. Denn Produktivität sollte trotzdem gegeben sein – hier ist die richtige Führung der Mitarbeiter elementar für die Ergebnisse, die hinterher aus dieser Arbeit resultieren. Deshalb haben wir die wichtigsten Kernpunkte, die Führungskräfte nun beachten müssen kurz zusammengefasst: 

Wichtigster Punkt auf der Agenda ist das Thema der übergeordneten Ziele:

  • Was soll Ihr Team in der kommenden Zeit erreichen? 
  • Geht es nur um reines überleben oder ergeben sich sogar neue Geschäftschancen für Ihr Unternehmen?

Ganz wichtig ist auch, dass sich die Mitarbeiter in den Zielen des Unternehmens wiederfinden, nur so lassen sie sich weiter zu Leistungen motivieren.

Damit sind wir bereits beim nächsten grundlegenden Punkt im Thema Homeoffice: Kommunikation. Zum einen ist es unumgänglich, dass die Mitarbeiter mit entsprechender Software wie Skype oder Microsoft Teams ausgestattet sind. So lassen sich nicht nur Videokonferenzen durchführen – es kann auch gemeinsam an Dateien und Dokumenten gearbeitet werden. Im Zentrum eines regelmäßigen Meetings (mit den Mitarbeitern einzeln und auch im Team) gilt es dann, wiederum klare Ziele zu formulieren, Feedback zu geben und die laufenden Prozesse weiter zu analysieren. Denn Sie werden merken: Ihre Prozesse verändern sich und müssen entsprechend angepasst werden. Außerdem sind diese regelmäßigen Meetings ebenfalls wichtig für die Vertrauensbasis, auf die Sie jetzt aufbauen müssen. Vielen Führungskräften fällt das persönliche Loslassen schwer, da persönlicher Kontakt auch ein Kontrollinstrument für sie darstellt.
Gleichzeitig stärken Sie damit die Autonomie Ihrer Mitarbeiter, weil sie nicht mehr ständig für Rückfragen zur Verfügung stehen. Gerade deswegen ist effektives delegieren gefragt: Geben Sie klare Anweisungen, welche Ergebnisse Sie von wem zu welchem Zeitpunkt erwarten. Treffen Sie ebenfalls klare Absprachen zum Thema Arbeitszeit: Kann diese flexibel gestaltet werden, wer muss wann erreichbar sein? Nicht nur bei komplexen Aufgabenstellungen ist es wichtig, dass ein bestimmter Zeitraum für Rückfragen festgelegt wird. Ein Beispiel: Treffen Sie sich mit Ihrem Team jeden Morgen um 9 Uhr zum gemeinsamen Videochat, bei dem weitere Vorgehensweisen, neue Herausforderungen und Probleme besprochen werden. Außerdem können Sie Ihren Mitarbeitern klar kommunizieren, wie lange Sie selbst für dringende Rückfragen zur Verfügung stehen – denn das Thema Arbeitszeit ist kein leichtes im Homeoffice. Vor allem wenn einige der Arbeitnehmer gleichzeitig noch ihre Kinder betreuen.  

Nutzen Sie die Chance – mit den richtigen Methoden werden Sie und Ihre Mitarbeiter mit gestärktem Selbstbewusstsein aus der Krise gehen. Gerade jetzt gilt für Sie als Führungskraft: Bleiben Sie positiv und nehmen Sie trotz allem Rücksicht! Es ist eine besondere Situation, die verschiedenste Ängste in uns allen weckt. Kommunizieren Sie die derzeitige Situation immer so ehrlich wie möglich – ohne damit die Ängste Ihrer Mitarbeiter weiter zu schüren. Wenn Sie die Ängste Ihrer Mitarbeiter kennenlernen und darauf eingehen wollen, ist eine individuelle Mitarbeiterumfrage das passende Tool – die gibt es natürlich online und zu einem teilweise minimalen Einstiegspreis. Eine solche Umfrage gibt Ihnen nicht nur die Sicherheit, die entsprechenden Maßnahmen zu ergreifen, sie hat auch direkt einen positiven Effekt auf Ihre Mitarbeiter: Sie fühlen sich gehört und nicht mit ihren Ängsten und Sorgen alleingelassen (übrigens können wir eine solche Umfrage ganz unkompliziert für Sie durchführen. Kontaktieren Sie uns einfach hier). 

Um die Motivation Ihrer Mitarbeiter aufrecht zu erhalten, sollten Führungskräfte all ihr Können einsetzen. Wenn Motivation und Teamspirit mal verloren gegangen sind, ist es meistens eine noch viel größere Herausforderung diese wiederherzustellen. Irgendwann ist diese Krise vorbei – und wir alle brauchen dann motivierte Mitarbeiter, um wieder voll durchstarten zu können. 





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