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Fünf Gründe für eine Mitarbeiterbefragung

Jeder sechste Mitarbeiter in Deutschland hat innerlich gekündigt. Ob dies daran liegt, dass sich nur rund 31 Prozent der Arbeitgeber aktiv mit den Mitarbeitern austauschen? Immerhin weiß so nur jedes dritte Unternehmen in Deutschland über die Wünsche, Bedürfnisse, Einstellungen und Erwartungen seiner Beschäftigten Bescheid. Auswirkungen davon ist eine stetig ansteigende Mitarbeiterfluktuation – und Fluktuation kostet Geld, richtig viel Geld!

Hierbei ist es wichtig, zwischen Wünschen und Bedürfnissen zu unterscheiden. Wünsche beziehen sich oftmals auf materielle Dinge – etwas, das man gerne hätte, aber nicht unbedingt braucht wie zum Beispiel ein Dienstwagen oder ein Smartphone. Bei den Bedürfnissen von Mitarbeitern geht es um immaterielle Dinge wie Wertschätzung, Anerkennung, Vertrauen und Atmosphäre. Dies ist für das Wohlbefinden absolut notwendig. Werden diese Bedürfnisse nicht befriedigt, entsteht ein Mangel, was folglich Unzufriedenheit mit sich bringt. Und was Resultat dieser Unzufriedenheit ist, haben wir bereits im ersten Absatz schmerzlich festgestellt.

Beginnen Sie als Führungsetage also im Rahmen einer Mitarbeiterbefragung anonymes Feedback von denjenigen zu erhalten, die die Organisation in der täglichen Praxis tragen. Wir von Mitreuter Dürr stimmen dem Titellied der Sesamstraße zu: „Wer nicht fragt, bleibt dumm“ – Unternehmen, die Ihre Mitarbeiter nicht aktiv nach ihren Bedürfnissen, Einstellungen und Erwartungen befragen, sind anfällig für blinde Flecken. Die folgenden fünf Gründe sprechen zudem für eine Mitarbeiterbefragung:

 

#1 Zufriedenheitsmessung

Mitarbeiterbefragungen geben Rückschluss über die Stimmungslage und Zufriedenheit Ihrer Mitarbeiter hinsichtlich ausgewählter Aspekte wie zum Beispiel Arbeitsabläufe, Zusammenarbeit im Team, Unternehmenskultur etc. Mit den Ergebnissen können gezielte Verbesserungsmaßnahmen zur Motivationsförderung abgeleitet und gegebenenfalls Strukturen und Abläufe angepasst werden.

#2 Führungsfeedback

Durch die Anonymität der meisten Mitarbeiterbefragungen geben Arbeitnehmer viel ungefilterter und ehrlicher Rückmeldung über das Führungsverhalten ihrer Vorgesetzten. Dieses Feedback können ebendiese Führungskräfte dazu nutzen, um die Stärken und Schwächen des eigenen Handels zu erkennen und praxisrelevant umzusetzen.

#3 Arbeitgeberattraktivität fördern

Durch die Mitarbeiterbefragung finden Sie heraus, welche Arbeitsmerkmale für die Arbeitgeberattraktivität in Ihrem Unternehmen besonders wichtig sind. In Ihrem Unternehmen arbeiten verschiedene Generationen zusammen, die unterschiedliche Erwartungshaltungen und Bedürfnisse an das Unternehmen stellen. Finden Sie heraus, welche Faktoren und Prioritäten Berufseinsteiger im Gegensatz zu Ihren langjährigen Mitarbeitern haben und umgekehrt. Die resultierenden Erkenntnisse können anschließend zur Mitarbeiterbindung und zum Recruiting eingesetzt werden.

#4 Fluktuation reduzieren

Mitarbeiterbefragungen geben ein allgemeines Stimmungsbild ab, wodurch Faktoren, die Fluktuation begünstigen, abgeleitet werden können. Fühlen sich beispielsweise Ihre Mitarbeiter zu wenig wertgeschätzt oder haben sie das Gefühl, in Ihrem Unternehmen keine Perspektive zu haben? Mit der Mitarbeiterbefragung können Möglichkeiten zur Gegensteuerung gefunden werden, bevor es zur inneren Kündigung, Absentismus oder letztlich zum Arbeitgeberwechsel kommt.

#5 Innovationskultur voranbringen

Mitarbeiterbefragungen können ebenfalls dazu eingesetzt werden, die Innovationsbereitschaft in Ihrem Unternehmen zu beleuchten. Sie erhalten Rückschlüsse über Innovationshindernisse wie beispielsweise eine dysfunktionale Fehlerkultur, eine verhärtete Grundhaltung in Bezug auf das „Bewährte“ oder auch ein potenziell heruntergewirtschaftetes Vorschlagswesen, an dem sich keiner gerne beteiligt.

 

Mit Feedback zum Fortschritt

Eine Mitarbeiterbefragung ist ein wertvolles Instrument, um Meinungen, Bedürfnisse und Erwartungen der Arbeitnehmer herauszufinden und gleichzeitig die Stimmungslage, das Engagement der Mitarbeiter und motivierende wie demotivierende Faktoren am Arbeitsplatz zu hinterfragen. Ziel hierbei sollte es sein, sich weder auf dem Positiven auszuruhen, noch das Verbesserungswürdige zu kaschieren. Vielmehr sind Sie durch die Ergebnisse einer Mitarbeiterbefragung in der Lage, Handlungsfelder präzise zu identifizieren, zu priorisieren und gezielt anzugehen. Eine Mitarbeiterbefragung ist also nicht nur ein Diagnoseinstrument, sondern auch ein Frühwarnsystem, welches anzeigt, wo welcher Handlungsbedarf bereits besteht oder sich in Kürze anbahnt, – so wird letztendlich Fortschritt geschaffen! Die Experten von Mitreuter Dürr haben jahrelange Erfahrung bei der Mitarbeiterbefragung und helfen Ihnen bei der Konzeption und Umsetzung – kontaktieren Sie uns kostenlos und unverbindlich!

 

Quelle: internationale Umfrage im Auftrag des Coworking-Anbieters Mindspace





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